Das Gerhart-Hauptmann-Theater bleibt – aber unter strengen Auflagen. Der neue Intendant spricht erstmals ausführlich über den Kreistagsbeschluss vom Dienstag. In dieser Episode von „Lausitz heute“ ist Philipp Bormann zu Gast, seit dieser Spielzeit Intendant des Hauses und auch Geschäftsführer der hiesigen Theater-GmbH. Er spricht offen über die historische Belastung durch Haustarifverträge (bis 2018 mussten die Beschäftigten auf rund 25 Millionen Euro verzichten).
Er spricht auch über die „Schere“ zwischen Kulturraummitteln und Personalkosten, über die Hoffnung auf mehr Geld aus Dresden und über das Genossenschaftsmodell der Linken – das er für diskussionswürdig, aber nicht für tragfähig hält.
Bormann verrät exklusiv, dass das Straßentheaterfestival ViaThea im nächsten Jahr um einen Standort in Zittau erweitert wird. Außerdem geht es um die große Bedeutung des Sommertheaters für die Einnahmen, um das Verhältnis der beiden Standorte Görlitz und Zittau zueinander, und um die Frage, welche Rolle ein Theater im Strukturwandel der Lausitz spielen kann.
