Das sowjetische Speziallager Nr. 4 in Bautzen – ein Ort der totalen Isolation, des Hungers und des Sterbens. Offiziell war jede kulturelle Betätigung verboten. Doch Häftlinge wie der Konzertmeister Hans Schmidt komponierten heimlich Lieder – ohne Papier, ohne Bleistift, nur im Kopf. Seine Werke, erst Jahre später aufgeschrieben, zeugen von Trauer, Sehnsucht und dem unbändigen Willen zu überleben.
In dieser Episode von „Verbotenen Zone“ sprechen wir mit der Geigerin und Musikwissenschaftlerin Dr. Anna Barbara Kastelewicz, die erstmals dieses kaum erforschte Kapitel der Nachkriegsgeschichte aufgearbeitet hat. Hören Sie originale Aufnahmen von Schmidts Kompositionen – und erfahren Sie, warum Musik im Lager mehr war als Trost: Sie war Überlebensmittel.
Dieser Podcast ist ein Projekt der Gedenkstätte Bautzen | Stiftung Sächsische Gedenkstätten und wird gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Finanziert durch den Freistaat Sachsen aus Steuermitteln auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushalts.
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Adresse: Weigangstraße 8a, 02625 Bautzen
Öffnungszeiten:
Täglich: 10 bis 18 Uhr
Freitags: 10 bis 20 Uhr
Eintritt: kostenlos
